Finanznot in den Kommunen

Vergleichen - Bewerten  - Handeln              Mit 1 Cent je Einwohner finden Sie den Einstieg!

 

1    Warum kommunale Krise?

Städte und Gemeinden in der Bundesrepublik stehen wie nie zuvor in der Krise. Sie ist hervorgerufen durch Mindereinnahmen und Mehrausgaben. Viele Kommunen sind mit einem Haushaltskonsolidierungskonzept belegt. Damit ist die Handlungsfreiheit der politischen Gremien und die der Verwaltungsführung eingeschränkt bis lahmgelegt, wenn die Vorgaben der Kommunalaufsicht erfüllt werden sollen.

Nicht erst im Rahmen eines Haushaltskonsolidierungskonzeptes sollten die Entscheider in Kommunen konzeptionell auf Finanzentwicklungen vorbereitet sein. An Daten in der eigenen Kommune fehlt es häufig nicht. Diese richtig auszuwerten ist oftmals ein schwieriges Unterfangen. Kommt dann der interkommunale Vergleich hinzu, so fehlt es immer wieder an Grundlagen, Methoden und Zeit.

Eine externe Unterstützung mit wenig Aufwand kann hier Abhilfe schaffen. Die Ergebnisse sollen Ihnen helfen, Schwachstellen wie positive Analysepunkte für Ihre Kommune festzustellen und auszuwerten.

 

2    Was bieten wir Ihnen ?

In jahrelanger Arbeit haben wir publizierte Daten aller Kommunen der Bundesrepublik datenbankmäßig erfasst und ausgewertet. Zu den kommunalspezifischen Daten gehören Fallzahlen (z.B. Einwohner, Gewerbeanzeigen, Baugenehmigungen, Sozialhilfeempfänger, Sozialversicherungspflichtige Beschäftigte, Wohnungen, Kfz-Zulassungen), Finanzdaten (z.B. Einnahmen und Ausgaben Verwaltungs- und Vermögenhaushalt, Steuern, Zuweisungen, Gebühren, Schlüsselzuweisungen, Personal- und Sachausgaben, Sachinvestitionen) und Personaldaten (z.B. Vollzeitbeschäftigte, Beamte, Angestellte, Arbeiter, Teilzeitbeschäftigte).

Die aktuelle Datenbank bezieht sich auf rd. 1.600 Städte und Gemeinden, darunter alle Kommunen über 10.000 Einwohner, und alle 323 Landkreise.

Die Auswertung des vorhandenen Zahlenmaterials stellt sicher, dass sich der interkommunale Vergleich auch tatsächlich nur auf vergleichbare Kommunen in der Bundesrepublik oder in demselben Bundesland bezieht. Dabei geht es ausschließlich um ein Analyseinstrument für Kommunen, nicht etwa um eine Rangfolge der Kommunen.

 

3    Wie gehen wir vor?

Wir haben unser diagnostisches Verfahren in drei Phasen unterteilt, wobei die Phasen untereinander unabhängig voneinander sind und damit auch jeweils einzeln abgerufen werden können.

Auf der Grundlage der erfassten Daten in unserer Datenbank können wir Ihnen in einer ersten Phase Antworten u.a. zu folgenden Fragen bieten:

Welche Fallzahlen weichen erheblich von den Fallzahlen vergleichbarer Kommunen nach unten oder oben ab?

Welche Einnahmepotentiale liegen im interkommunalen Vergleich im Limit?

Welche Einnahmen sind über- oder unterproportional vorhanden?

Welche Ausgaben liegen über oder unter dem Mittelwert vergleichbarer Kommunen?

Gibt es besonders ausgeprägte Schwachstellen in Einnahmen und Ausgaben?

 

3.1    Phase 1

In der ersten Phase geht es ausschließlich um historische Daten. Derzeit liegen publizierte Daten bis zum Jahr 2010 vor, die von uns ausgewertet wurden. Auswertbar sind also Daten zum Jahr 2010 und älter. Die Daten sind nach Fallzahlen, Finanzdaten (absolut und/oder einwohnerbezogen) und Personaldaten gruppiert.

Beispiele:

Das Ergebnis der ersten Phase wird bei den Finanzdaten auch punktemäßig ausgewertet. Dabei ist für den Empfänger die Abweichung vom interkommunalen Mittelwert in der Gruppe vergleichbarer Kommunen von besonderem Interesse. Je weiter sich der eigene Wert einer Kommune von dem Mittelwert vergleichbarer Kommunen abweicht, erhöht sich die Punktezahl. Das kann sowohl positiv (Plus-Punkte) wie negativ (Minus-Punkte) sein.

Beispiele:

Die Phase 1 bietet Stärken und Schwächen der Kommune an. Die Phase  1 ist unabhängig von den Phasen 2 und 3.

Eine Auswertung dieser Phase kostet 1 Cent je Einwohner Ihrer Kommune.

 

3.2    Phase 2

In einer zweiten Phase werten wir Ihren aktuellen Haushaltsplan aus. Entscheidend für eine Auswertung ist der interkommunale Vergleich einerseits und die festzustellende Verteilmasse andererseits.

Im Rahmen der Auswertung werden damit die finanziellen Spielräume für freiwillige Ausgaben und damit für Gestaltungsspielräume.

Die zweite Phase ist unabhängig von der Phase 3. Die Ergebnisse aus Phase 1 werden aber in der Phase 2 mit verarbeitet.

Der Aufwand der zweiten Phase beträgt nach Überlassung der Unterlagen 3 Cent je Einwohner Ihrer Kommune. Das Ergebnis wird schriftlich mitgeteilt. Eine mündliche Erörterung ist nach Absprache möglich.

 

Phase 3

In einer dritten Phase gehen wir projektorientiert vor. Gemeinsam mit dem Auftraggeber werden im Rahmen einer Finanzdiagnose Maßnahmen festgelegt, die zu einer Optimierung der Wirtschaftlichkeit führt.

Für die dritte Phase ist ein kostenloser, unverbindlicher Erörterungstermin erforderlich. Erst dann wird der Aufwand kalkuliert und ein schriftliches Angebot unterbreitet.


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